Freitag, 1. Februar 2008

Back in Bangkok

Heute morgen haben wir uns schweren Herzens von Strand und Meer
verabschiedet (und unseren Rollern). Um 11h sind wir auf die Faehre
nach Ko Samui. Seit ca. 19h sind wir nun wieder im Smog von Bangkok in
der Shanti Lodge. Es gibt wieder einiges zu berichten, aber heute ist
es schon zu spaet. Morgen werden wir uns einen PC hier schnappen und
ein paar Zeilen tippen.

Ab ins Bett ....

Marius & Frank

Sonntag, 27. Januar 2008

Unterkunftwechsel als Sportart

Nachdem unsere Maedels nicht so ganz mit der Unterkunft, die Frank und ich (Marius) ausgespaeht hatten, einverstanden waren, machten wir uns noch am gleichen Abend alle zusammen erneut auf die Suche. Die ersten 2 Versuche verliefen leider nicht so erfolgreich, wir hatten schliesslich Sa und alles war ziemlich ausgebucht. Bei der dritten Anlage hatten wir dann mehr Glueck und konnten nach einer kurzen Besichtigung 2 Huetten klar machen. Unsere Maedels waren gluecklich, um nicht zu sagen EUPHORISCH. Ich glaube an dem Abend haetten wir uns mit Frank alles erlauben koennen, es haette nichts ausgemacht, so happy waren die beiden :-) Zugegeben, die neue Anlage war vielleicht etwas spiessig, aber die Sauberkeit und die Huetten echt top. Gut gelaunt und happy liessen wir dann den Abend bei Cocktails und Singhabier ausklingen.

Nach einer recht kurzen Nacht - unsere Maedels waeren am liebsten schon mit den ersten Sonnenstrahlen losgezogen - machten wir uns direkt nach dem Fruehstueck auf zur unseren neuen Unterkunft. Eigentlich war der Umzug keine grosse Sache, aber nicht bei uns. Kaum auf dem Moped musste ich feststellen, dass mein Hinterrad alles hatte nur keine Luft. Irgendein Penner hat in der Nacht an meinem Moped das Ventil geklaut und unseren Umzug somit verzoegert. Zum Glueck konnte uns ein Thai mit Luft und einem neuem Ventilverschluss weiter helfen und so ging dann noch alles reibungslos ber die Buehne.

Die neuen Huetten bezogen, machten wir uns auf zum Strand (ca 15 Schritte). An diesem Tag war nur relaxen, baden und entspannen angesagt. Nach wenigen Minuten wurde das ganze jedoch doch etwas langweilig und wir schnappten uns mit Frank ein Kanu mit der Absicht bis zur der Insels zu paddeln, die vom Stand aus gesehen, recht nah zu liegen schien. Nachdem mir gleich beim Start Frank eins mit dem Paddel uebergebraten hat, hatten wir auch mit dem Synchronrudern so unsere Probleme :-)



Beschimpft von einem deutschen Rentnerpaar, das unsere Rudderstrecke kreuzte - alles halb so wild - erreichten wir dann doch noch ziemlich fertig nach ca 30 Min die andere Insel. Leider gab es hier doch nicht so viel zu sehen - ein Haufen Wald und eine ca 50m lange und 2m breite Strandzunge. Etwas enttaeuscht machten wir uns also mit unerem eigensinnigem Paddelstil wieder auf den Rueckweg. Nach 45Min hatten wir es dann endlich geschafft und schliefen glaub ich sofort am Strand ein - war ja auch echt anstrengend die Angelegenheit.

Irgendwann am spaeten Nachmittag war dann wieder shoppen angesagt. Die Maedels meinten wir haetten es ihnen versprochen, Frank und ich konnten uns zwar an nichts der gleichen erinnern, machten uns aber trotzdem auf den Weg in die Stadt. Nach unzaehligen Shops und Marktstaenden wurden wir dann von einem heftigen Regen ueberrascht.



Den Maedels kam es nur recht, da wir ja nicht weiterfahren konnten, nutzten sie die Zwangspause zum WEITERSHOPPEN - der Weg zwischen den Shops war ja ueberdacht. Zum Glueck hoerte der Regen irgendwann auf, und wir konnten nach einer kurzen Staerkung auf dem Futtermarkt, den Rueckweg antretten.

Das war unser zweiter Tag auf Koh Pha Ngan.

Marius


P.S. Pia's Graetze ist wieder heile.... :-) Grosser Dank geht an Susans Schwester fuer die tolle Reiseapotheke!

Samstag, 26. Januar 2008

eine Schiffsfahrt, die ist lustig



Von wegen "eine Schiffsfahrt, die ist lustig..." Nach der turbulenten Schiffsfahrt sind wir noch im Boot gleich von den Taxifahrern fuer die Weiterfahrt belaestigt wurden. Es ist zwar sehr schoen, dass man mit den Taxifahrern immer sofort von ORT (:o)) und Stelle weiterkommt, aber die staendigen Zurufe koennen auch recht anstrengend sein. Man hat keine Zeit sich ueberhaupt zu orientieren wo man sich befindet.

Nach ewiger Verhandlung hat sich dann ein Taxifahrer bereit erklaert uns an das andere Ende der Insel zu bringen. Vorher haben die anderen Taxifahrer versucht, uns unsere Unterkunft auszureden. Jetzt wissen wir auch warum!

Die Fahrt war wieder sehr Adrenalin anregend, denn der Weg zum "Plaas Thansadet Resort" ging mehr als ueber eine holprige, bergige Strasse bzw. Sandweg. Wir sassen zu viert mit unseren Rucksaecken auf einer ausgebauten Form eines TUK TUKs. Mitten auf einem Berg hielt der Fahrer ploetzlich an, um wieder mit uns ueber den Preis zu verhandeln. Wir blieben hart, aber herzlich.

Dort endlich angekommen verschlug der Ausblick uns erst einmal die Sprache. Es war eine kleine Bucht und die Bungalows befanden sich direkt in dem Felsen integriert.

Leider war der aeussere Anblick schoener als das innere Elend der Bungalows. Wir entschieden uns fuer einen grossen Bungalow fuer vier Personen, der halbwegs o.k. war.

Am Abend ueberraschte uns dann noch ein tropisches Gewitter mit maechtig viel Sturm.

Auch aufgrund dessen, dass die Anlage viel viel zu weit von der Verbindung nach aussen (Internet) abgeschlossen war, mussten wir unseren Wohnsitz am 26.01.08 wieder verlegen. Die Buchung der Tickets fuer die Rueckfahrt (Flug nach Bangkok von Koh Samui) stand dabei im Vordergrund.

Die neue Unterkunft entspricht noch nicht ganz unseren Vorstellungen fuer die abschliessenden 5 Tage. Also werden wir heute noch etwas Anderes suchen gehen.

Weitere Berichte folgen wieder in Regelmaessigkeit! :o)

Susan & Pia

Donnerstag, 24. Januar 2008

Die Nacht auf der Titanic

Nachdem wir den Bus verlassen haben, warteten die T.A.T. Haie schon auf uns. Rein ZUFAELLIG lud der Busbegleiter unser Gepaeck vor einem ihrer Hauptquartiere ab und ein Mann wollte uns schon die Ueberfahrt auf eine Insel verkaufen. Dankend abgelehnt, machten wir uns auf den Weg zum Pier. Durch schmale Gassen und einen Markt (wo Marius sein spaeteres Abendessen findet) kamen wir dort an wo wir wollten und kauften vier Tickets fuer das Nachtboot nach Ko Pha Ngan. Was macht man nun mit fuenf Stunden die man toschlagen muss ? - Na klar, man laeuft ueber den Markt und kauft was zu Essen. Endlose male liefen wir auf und ab, bis alle etwas zu Essen hatten. Der eine mehr, der andere weniger Exotisch: Marius kaufte sich eine Tuete fritierte Heuschrecken fuer 20 Baht.

Als haette er nie was anderes gegessen, riss er die Tuete auf und verspeisste genuesslich das erste Insekt. In kurzen Abstaenden folgten die Anderen... ABER EINE blieb fuer mich uebrig. Nach Marius ist der Geschmack zwischen Pommes, Salzstangen, Fett und Nichts einzuordnen. Waehrend Marius sich bereits die Finger ableckte, kaempfte ich noch immer (seit ca. 30min) mit der Nr. 1. Als ich es endlich schaffte, sie in den Mund zu stecken und zu zerkauen konnte ich mich vom fettigen Geschmack ueberzeugen. Wuerde man nicht wissen, dass es eine Heuschrecke ist, schmeckt es einfach nur nach Fett.

Der Abend ging zu Ende, wir tranken noch fuenf Singha Bier bis wir an Bord gegangen sind. Das was man hier unter einer Nachfaehre versteht ist nichts anders, als ein voll belandenes, schwimmendes Matratzenlager. Dicht an dicht !! Es gab zwei Decks, die jeweils ca. 1.70m hoch waren. Nachdem wir unsere Schlafplaetze belegt hatten, legte das Boot auch schon ab. Wir hofften auf eine ruhige See und hatten eigentlich keine Lust auf irgendwelche naechtlichen Abenteuer. Wir hatten gerade mal unser Singha2Go Bier aufgemacht und auf die Fahrt angestossen, als das Motorengeraeusch verstummte. Ist das normal ? - Als zehn Minuten spaeter, der Diesel noch immer keinen Mux gemacht hat, drifteten wir langsam in Richtung Ufer. Die Matrosen liefen vom Bug bis zum Heck und schrien wild durcheinander. Als nach dem zehnten Versuch der Motor immer noch nicht anspringen wollte, wurde der Anker geworfen und machten auf dem Kanal entgegen der Fahrtrichtung fest. Weitere fuenfzehn Minuten spaeter, wir hatten bereits 30min Verspaetung, spuckte der Diesel eine riesige schwarze Wolke aus und schnurrte wieder wie eine Kater. In Deutschland wuerden wir jetzt die naechste Werft anlaufen, in Thailand gehts aufs offene Meer. Bei leichtem Seegang schlummerten wir bis frueh um sechs.

Marius & Frank

Vier Muenchner auf Elefanten

Klappe Nationalpark die Zweite! Der 24.01. hielt eine Elefantentour fuer uns bereit. Mit Bulle Hairskin und Lady Sao ging es ziemlich wackelig ueber Berg und Tal den Fluss entlang. Die Welt aus der Sicht eines Elefanten ist sehr weit oben. :o) Man koennte es als bewegte Tour bezeichnen.



Als kleinen Zwischenstop gab es wieder Kaffee aus Bambustassen. Der Thai am "Kaffeestand" hat den Job seines Lebens. Sehr relaxt. Die Zubereitung unseres Kaffees hat ihn so erschoepft, dass er sofort wieder in der Haengematte lag!



Die Elefanten haben artig auf uns gewartet. Auf dem Rueckweg hat der Guide wohl erkannt, dass mir (Pia) der Sitz da oben zu weit von dem Elefanten entfernt war. Er bot mir an, sich direkt auf Sao zu setzen. Was ich natuerlich promt auch machen wollte, bei meiner Liebe zu Elefanten. Alle Warnungen, sich nicht direkt auf die Elefanten zu setzen habe ich in diesem Moment natuerlich nicht beachtet. Ich war mehr als nur aufgeregt zwischen den grossen Ohren sitzen zu duerfen und mich an der Stirn festhalten zu koennen. Es war einfach nur WAU!!!

Das Ende vom Lied ist natuerlich, dass ich (Pia) inzwischen aussehe als haette ich die Graetze. Man beachte die Bilder! :o( Es juckt wie Atze, aber ist mir egal. Das Erlebnis war es fuer mich persoenlich trotzdem wert! Wirklich!

Nachdem wir anschliessend die Elefanten noch mit Bananen gefuettert haben, sind wir wieder zurueck zu unseren Bungalows, um uns fuer die Weiterfahrt nach Surat Thani fertig zu machen.

Unsere geplante Busfahrt sollte um 14:00 Uhr losgehen. Denkste! 15:15 Uhr kam dann der Bus um die Kurve geschnellt und die mal wieder rasante Fahrt nach Surat Thani konnte beginnen.

Susan & Pia

Mittwoch, 23. Januar 2008

Ab in den Dschungel

Und jetzt gehts los!!!! Der Dschungeltag beginnt.. auch ohne Stars!!!
Um acht kam unser Guide namens Dang. Er verstaute unser Essen in seinem Rucksack und dann gings los in Richtung Dschungel. Wir wurden mehr oder weniger am Srassenrand abgesetzt. Unser Guide versprach uns zwar eine touristenfremde aussergewoehnliche Tour, aber von hier?!!
Es eroeffnete sich tatsaechlich ein "Weg" in den Wald. Es war ein Aufstieg ueber Wurzeln, durch Aeste, ueber Staemmen, durch die Blaetter dem Guide hinterher! Im Sauseschritt! Man beachte, dass unser Guide mit seinen Badelatschen den Weg angab.

Unser Guide benoetigte nach der ersten halben Stunde eine Pause, was nicht an seinen Latschen lag. Es ging so heftig bergauf, dass man aufpassen musste, nicht nach hinten zu fallen. Wir glauben mit unserem Geschnaufe haben wir alle wilden Tiere verjagt! Vorerst konnten wir uns im Wald gar nicht recht umschauen, da wir uns so auf den Weg konzentrieren mussten.



Die Baeume und die Pflanzen waren so saftig gruen und riesig gross. Es hat die ganze Zeit gezirpt, geraschelt, gezwitschert und gerufen und wir haben immer noch geschnauft.Dang hat uns einiges ueber Spinnen, wilde Bienen und andere Insekten erklaert und sofern vorhanden auch gezeigt.
Unser Weg fuehrte uns zu einem Wasserfall und an seiner Seite wieder runter. Leichter gesagt als getan. Festhaltemoeglichkeiten waren nur die Wurzeln und vereinzelt mal ein Seil. Wie hat unser Guide in diesen Momenten gesagt: "save your body" :o)

Unten am Wasserfall gab es erst mal Essen und dann ging es AUF dem Fluss weiter. Von Stein zu Stein sind wir in einem Balanceakt weitergehuepft. Dabei war unser Guide besonders stolz auf unseren Frank, da dieser fuer die Nachwelt einen neuen Weg geschaffen hat!!!!
Folgendes geschah: Berg links, Fluss rechts, Frank hing mittendrin am Felsen an einer Wurzel. Die Wurzel gab nach und Frank auch. Er brach einen Felsen aus der Wand, stuerzte so halb nach hinten in den Fluss. Fazit: Hose nass, Schuhe sowieso und der Stein ergab im Wasser einen neuen Weg, was wir (dahinter) nur befuerworten konnten. Dang hat sich vor lachen nicht mehr einbekommen. :o)

Der Weg fuehrte weiter so durch den Palmenwedelwald. Die Sonne glitzerte ein bisschen durch die Aeste und es war einfach nur wahnsinnig schoen!! Unser naechster Halt war an einem verzweigtem Ende des Wasserfalls, wo sich ein kleiner klarer See gebildet hat. Bevor unsere Frau Ort ihr Ziel erreichte, musste sie solidarisch Franks Leid teilen und sich auch nasse Fuesse + Hose holen. Als Sahnehaeubchen gab es noch ein blaues Knie und einen verletzten kleinen Zeh vom Aufprall gegen ein Stein. Wer war wohl staerker?!
Der Kaffee in den Bambustassen (von unserem Guide geschnitzt) hat aber alle entschaedigt. Marsch weiter!

Aus den fuenf geplanten Stunden wurden dann neun. Tiere haben wir leider weiter nicht gesehen, dafuer aber die weltweit groesste Bluete Rafflesia.
Am Ende des Tages waren wir dreckig, stinkig, nass, verschwitzt, aber gluecklich.

Um unser Tierdefizit nachzuholen, bot uns unser Bungalowbesitzer an, die Affen hinter seinem Haus zu fuettern. Die wilden Aeffchen kommen abends immer um die gleiche Zeit, um sich Bananen zu holen. Sehr lustige Zeitgenossen!

Mehr als ein Abendessen war danach nicht noetig und wir sind alsbald in unsere Baumhaeuser gekrabbelt.

Susan & Pia

Dienstag, 22. Januar 2008

Fahrt nach Kao Sok

Nachdem Frank den anderen Computer besetzt, werden Susan und ich von unserem Erlebnis im Kao Sok Nationalpark berichten!
Nachdem unser ganzer Urlaub eigentlich ein Erlebnis ist, konnte unser Ausflug in den Nationalpark alles nur noch toppen! Wir waren ja schon von Anfang an total aufgeregt, was uns da erwartet.
Am 22.01. sind wir nach unserer 2 stuendigen Fahrt mit dem Boot von Koh Payam nach Ranong angekommen. Das Boot war mal wieder total ueberfuellt, aber wir haben es geschafft ohne zu schwimmen. Irgendwie ist hier jede Art von Transport ein Wagnis! Dafuer sind auf dem Boot viele verschieden Leute, die einen auch gute Tipps fuer die weitere Reise geben koennen.
Ohne eine Zwischenstopp ging es gleich weiter vom Boot in eine Taxi in den Bus nach Takua Pa. Um dort schnellstmoeglich von dem beissenden Gestank verbrannter Plastikflaschen zu verschwinden, sind wir gleich in den naechsten Bus zum Nationalpark. Unsere vorbestellte Unterkunft waren die "Tree House". Bungalows in 4-12 m Hoehe. War auch noetig nach unserer ersten Begegnung mit einer Spinne!
Der Baum war eigentlich das Haus, also richtig cool! :o)
Dort haben wir gleich fuer den naechsten Tag eine 5 stuendige Tour durch den Dschungel gebucht. Mehr gibt es zu dem Tag nicht zu sagen, weil muede!

Susan & Pia