Ausgestiegen aus dem Bus, sollte unsere Muedigkeit nicht lange anhalten. Um 5:30h haben wir ein Transportwunder vollbracht und quetschten uns zu viert mit acht Rucksaecken auf ein Moped mit Beiwagen. Mit gemuetlichem Tempo, durch menschenleere Strassen hatte wir in der Dunkelheit ein etwas unwohles Gefuehl. Zumal der Fahrer in eine dunkle Gasse abbog und wir uns nicht vorstellen konnten, dass dieser von Schlagloechern gesaete Weg zum Pier fuehren sollte. Eher hatten wir das Gefuehl gleich ausgeraubt zu werden.
Keine Angst, wir sind vor sechs Uhr am menschenleeren Pier angekommen. Wieder mussten wir mit einer Wartezeit von zwei Stunden kaempfen. Dies fiel uns nicht gerade leicht, da wir mit dem Geruch des verdreckten Kanals klar kommen mussten.
Kurz nach neun ging es dann mit einer ueberfuellten Nussschale, auf der Essen, Austauschmotor, Holzbretter, Moped, Zementsaecke und Urlauber untergebracht wurden. Die Thais kuemmern sich nicht wirklich viel um ihre Umwelt und kippen alles moegliche ins Meer.
Nach zwei Stunden kamen wir in Ko Payam an. Jeder von uns stieg auf ein Moped-Taxi und so ging es dann zum Jamson Bungalow.
Die Anlage ist wunderschoen, sehr gruen und ruhig. Wenn wir im Bett liegen, koennen wir das Meer sehen und ueberall hoeren. Das Essen dort schmeckt total lecker und wir geniessen unsere Zeit. Wir sind am Strand entlang gelaufen und haben unsere Schnorchelausruestung getestet. Auf dem Rueckweg haben wir eine ziemliche Kletterpartie hinter uns gebracht, da die Flut eingesetzt hat. Aber die Ching Chu Schuhe haben es ausgehalten.
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