Sonntag, 27. Januar 2008
Unterkunftwechsel als Sportart
Nach einer recht kurzen Nacht - unsere Maedels waeren am liebsten schon mit den ersten Sonnenstrahlen losgezogen - machten wir uns direkt nach dem Fruehstueck auf zur unseren neuen Unterkunft. Eigentlich war der Umzug keine grosse Sache, aber nicht bei uns. Kaum auf dem Moped musste ich feststellen, dass mein Hinterrad alles hatte nur keine Luft. Irgendein Penner hat in der Nacht an meinem Moped das Ventil geklaut und unseren Umzug somit verzoegert. Zum Glueck konnte uns ein Thai mit Luft und einem neuem Ventilverschluss weiter helfen und so ging dann noch alles reibungslos ber die Buehne.
Die neuen Huetten bezogen, machten wir uns auf zum Strand (ca 15 Schritte). An diesem Tag war nur relaxen, baden und entspannen angesagt. Nach wenigen Minuten wurde das ganze jedoch doch etwas langweilig und wir schnappten uns mit Frank ein Kanu mit der Absicht bis zur der Insels zu paddeln, die vom Stand aus gesehen, recht nah zu liegen schien. Nachdem mir gleich beim Start Frank eins mit dem Paddel uebergebraten hat, hatten wir auch mit dem Synchronrudern so unsere Probleme :-)
Beschimpft von einem deutschen Rentnerpaar, das unsere Rudderstrecke kreuzte - alles halb so wild - erreichten wir dann doch noch ziemlich fertig nach ca 30 Min die andere Insel. Leider gab es hier doch nicht so viel zu sehen - ein Haufen Wald und eine ca 50m lange und 2m breite Strandzunge. Etwas enttaeuscht machten wir uns also mit unerem eigensinnigem Paddelstil wieder auf den Rueckweg. Nach 45Min hatten wir es dann endlich geschafft und schliefen glaub ich sofort am Strand ein - war ja auch echt anstrengend die Angelegenheit.
Irgendwann am spaeten Nachmittag war dann wieder shoppen angesagt. Die Maedels meinten wir haetten es ihnen versprochen, Frank und ich konnten uns zwar an nichts der gleichen erinnern, machten uns aber trotzdem auf den Weg in die Stadt. Nach unzaehligen Shops und Marktstaenden wurden wir dann von einem heftigen Regen ueberrascht.
Den Maedels kam es nur recht, da wir ja nicht weiterfahren konnten, nutzten sie die Zwangspause zum WEITERSHOPPEN - der Weg zwischen den Shops war ja ueberdacht. Zum Glueck hoerte der Regen irgendwann auf, und wir konnten nach einer kurzen Staerkung auf dem Futtermarkt, den Rueckweg antretten.
Das war unser zweiter Tag auf Koh Pha Ngan.
Marius
P.S. Pia's Graetze ist wieder heile.... :-) Grosser Dank geht an Susans Schwester fuer die tolle Reiseapotheke!
Samstag, 26. Januar 2008
eine Schiffsfahrt, die ist lustig
Von wegen "eine Schiffsfahrt, die ist lustig..." Nach der turbulenten Schiffsfahrt sind wir noch im Boot gleich von den Taxifahrern fuer die Weiterfahrt belaestigt wurden. Es ist zwar sehr schoen, dass man mit den Taxifahrern immer sofort von ORT (:o)) und Stelle weiterkommt, aber die staendigen Zurufe koennen auch recht anstrengend sein. Man hat keine Zeit sich ueberhaupt zu orientieren wo man sich befindet.
Nach ewiger Verhandlung hat sich dann ein Taxifahrer bereit erklaert uns an das andere Ende der Insel zu bringen. Vorher haben die anderen Taxifahrer versucht, uns unsere Unterkunft auszureden. Jetzt wissen wir auch warum!
Die Fahrt war wieder sehr Adrenalin anregend, denn der Weg zum "Plaas Thansadet Resort" ging mehr als ueber eine holprige, bergige Strasse bzw. Sandweg. Wir sassen zu viert mit unseren Rucksaecken auf einer ausgebauten Form eines TUK TUKs. Mitten auf einem Berg hielt der Fahrer ploetzlich an, um wieder mit uns ueber den Preis zu verhandeln. Wir blieben hart, aber herzlich.
Dort endlich angekommen verschlug der Ausblick uns erst einmal die Sprache. Es war eine kleine Bucht und die Bungalows befanden sich direkt in dem Felsen integriert.
Leider war der aeussere Anblick schoener als das innere Elend der Bungalows. Wir entschieden uns fuer einen grossen Bungalow fuer vier Personen, der halbwegs o.k. war.
Am Abend ueberraschte uns dann noch ein tropisches Gewitter mit maechtig viel Sturm.
Auch aufgrund dessen, dass die Anlage viel viel zu weit von der Verbindung nach aussen (Internet) abgeschlossen war, mussten wir unseren Wohnsitz am 26.01.08 wieder verlegen. Die Buchung der Tickets fuer die Rueckfahrt (Flug nach Bangkok von Koh Samui) stand dabei im Vordergrund.
Die neue Unterkunft entspricht noch nicht ganz unseren Vorstellungen fuer die abschliessenden 5 Tage. Also werden wir heute noch etwas Anderes suchen gehen.
Weitere Berichte folgen wieder in Regelmaessigkeit! :o)
Susan & Pia
Donnerstag, 24. Januar 2008
Die Nacht auf der Titanic
Als haette er nie was anderes gegessen, riss er die Tuete auf und verspeisste genuesslich das erste Insekt. In kurzen Abstaenden folgten die Anderen... ABER EINE blieb fuer mich uebrig. Nach Marius ist der Geschmack zwischen Pommes, Salzstangen, Fett und Nichts einzuordnen. Waehrend Marius sich bereits die Finger ableckte, kaempfte ich noch immer (seit ca. 30min) mit der Nr. 1. Als ich es endlich schaffte, sie in den Mund zu stecken und zu zerkauen konnte ich mich vom fettigen Geschmack ueberzeugen. Wuerde man nicht wissen, dass es eine Heuschrecke ist, schmeckt es einfach nur nach Fett.
Der Abend ging zu Ende, wir tranken noch fuenf Singha Bier bis wir an Bord gegangen sind. Das was man hier unter einer Nachfaehre versteht ist nichts anders, als ein voll belandenes, schwimmendes Matratzenlager. Dicht an dicht !! Es gab zwei Decks, die jeweils ca. 1.70m hoch waren. Nachdem wir unsere Schlafplaetze belegt hatten, legte das Boot auch schon ab. Wir hofften auf eine ruhige See und hatten eigentlich keine Lust auf irgendwelche naechtlichen Abenteuer. Wir hatten gerade mal unser Singha2Go Bier aufgemacht und auf die Fahrt angestossen, als das Motorengeraeusch verstummte. Ist das normal ? - Als zehn Minuten spaeter, der Diesel noch immer keinen Mux gemacht hat, drifteten wir langsam in Richtung Ufer. Die Matrosen liefen vom Bug bis zum Heck und schrien wild durcheinander. Als nach dem zehnten Versuch der Motor immer noch nicht anspringen wollte, wurde der Anker geworfen und machten auf dem Kanal entgegen der Fahrtrichtung fest. Weitere fuenfzehn Minuten spaeter, wir hatten bereits 30min Verspaetung, spuckte der Diesel eine riesige schwarze Wolke aus und schnurrte wieder wie eine Kater. In Deutschland wuerden wir jetzt die naechste Werft anlaufen, in Thailand gehts aufs offene Meer. Bei leichtem Seegang schlummerten wir bis frueh um sechs.
Marius & Frank
Vier Muenchner auf Elefanten
Als kleinen Zwischenstop gab es wieder Kaffee aus Bambustassen. Der Thai am "Kaffeestand" hat den Job seines Lebens. Sehr relaxt. Die Zubereitung unseres Kaffees hat ihn so erschoepft, dass er sofort wieder in der Haengematte lag!
Die Elefanten haben artig auf uns gewartet. Auf dem Rueckweg hat der Guide wohl erkannt, dass mir (Pia) der Sitz da oben zu weit von dem Elefanten entfernt war. Er bot mir an, sich direkt auf Sao zu setzen. Was ich natuerlich promt auch machen wollte, bei meiner Liebe zu Elefanten. Alle Warnungen, sich nicht direkt auf die Elefanten zu setzen habe ich in diesem Moment natuerlich nicht beachtet. Ich war mehr als nur aufgeregt zwischen den grossen Ohren sitzen zu duerfen und mich an der Stirn festhalten zu koennen. Es war einfach nur WAU!!!
Das Ende vom Lied ist natuerlich, dass ich (Pia) inzwischen aussehe als haette ich die Graetze. Man beachte die Bilder! :o( Es juckt wie Atze, aber ist mir egal. Das Erlebnis war es fuer mich persoenlich trotzdem wert! Wirklich!
Nachdem wir anschliessend die Elefanten noch mit Bananen gefuettert haben, sind wir wieder zurueck zu unseren Bungalows, um uns fuer die Weiterfahrt nach Surat Thani fertig zu machen.
Unsere geplante Busfahrt sollte um 14:00 Uhr losgehen. Denkste! 15:15 Uhr kam dann der Bus um die Kurve geschnellt und die mal wieder rasante Fahrt nach Surat Thani konnte beginnen.
Susan & Pia
Mittwoch, 23. Januar 2008
Ab in den Dschungel
Um acht kam unser Guide namens Dang. Er verstaute unser Essen in seinem Rucksack und dann gings los in Richtung Dschungel. Wir wurden mehr oder weniger am Srassenrand abgesetzt. Unser Guide versprach uns zwar eine touristenfremde aussergewoehnliche Tour, aber von hier?!!
Es eroeffnete sich tatsaechlich ein "Weg" in den Wald. Es war ein Aufstieg ueber Wurzeln, durch Aeste, ueber Staemmen, durch die Blaetter dem Guide hinterher! Im Sauseschritt! Man beachte, dass unser Guide mit seinen Badelatschen den Weg angab.
Unser Guide benoetigte nach der ersten halben Stunde eine Pause, was nicht an seinen Latschen lag. Es ging so heftig bergauf, dass man aufpassen musste, nicht nach hinten zu fallen. Wir glauben mit unserem Geschnaufe haben wir alle wilden Tiere verjagt! Vorerst konnten wir uns im Wald gar nicht recht umschauen, da wir uns so auf den Weg konzentrieren mussten.
Die Baeume und die Pflanzen waren so saftig gruen und riesig gross. Es hat die ganze Zeit gezirpt, geraschelt, gezwitschert und gerufen und wir haben immer noch geschnauft.Dang hat uns einiges ueber Spinnen, wilde Bienen und andere Insekten erklaert und sofern vorhanden auch gezeigt.
Unser Weg fuehrte uns zu einem Wasserfall und an seiner Seite wieder runter. Leichter gesagt als getan. Festhaltemoeglichkeiten waren nur die Wurzeln und vereinzelt mal ein Seil. Wie hat unser Guide in diesen Momenten gesagt: "save your body" :o)
Unten am Wasserfall gab es erst mal Essen und dann ging es AUF dem Fluss weiter. Von Stein zu Stein sind wir in einem Balanceakt weitergehuepft. Dabei war unser Guide besonders stolz auf unseren Frank, da dieser fuer die Nachwelt einen neuen Weg geschaffen hat!!!!
Folgendes geschah: Berg links, Fluss rechts, Frank hing mittendrin am Felsen an einer Wurzel. Die Wurzel gab nach und Frank auch. Er brach einen Felsen aus der Wand, stuerzte so halb nach hinten in den Fluss. Fazit: Hose nass, Schuhe sowieso und der Stein ergab im Wasser einen neuen Weg, was wir (dahinter) nur befuerworten konnten. Dang hat sich vor lachen nicht mehr einbekommen. :o)
Der Weg fuehrte weiter so durch den Palmenwedelwald. Die Sonne glitzerte ein bisschen durch die Aeste und es war einfach nur wahnsinnig schoen!! Unser naechster Halt war an einem verzweigtem Ende des Wasserfalls, wo sich ein kleiner klarer See gebildet hat. Bevor unsere Frau Ort ihr Ziel erreichte, musste sie solidarisch Franks Leid teilen und sich auch nasse Fuesse + Hose holen. Als Sahnehaeubchen gab es noch ein blaues Knie und einen verletzten kleinen Zeh vom Aufprall gegen ein Stein. Wer war wohl staerker?!
Der Kaffee in den Bambustassen (von unserem Guide geschnitzt) hat aber alle entschaedigt. Marsch weiter!
Aus den fuenf geplanten Stunden wurden dann neun. Tiere haben wir leider weiter nicht gesehen, dafuer aber die weltweit groesste Bluete Rafflesia.
Am Ende des Tages waren wir dreckig, stinkig, nass, verschwitzt, aber gluecklich.
Um unser Tierdefizit nachzuholen, bot uns unser Bungalowbesitzer an, die Affen hinter seinem Haus zu fuettern. Die wilden Aeffchen kommen abends immer um die gleiche Zeit, um sich Bananen zu holen. Sehr lustige Zeitgenossen!
Mehr als ein Abendessen war danach nicht noetig und wir sind alsbald in unsere Baumhaeuser gekrabbelt.
Susan & Pia
Dienstag, 22. Januar 2008
Fahrt nach Kao Sok
Nachdem unser ganzer Urlaub eigentlich ein Erlebnis ist, konnte unser Ausflug in den Nationalpark alles nur noch toppen! Wir waren ja schon von Anfang an total aufgeregt, was uns da erwartet.
Am 22.01. sind wir nach unserer 2 stuendigen Fahrt mit dem Boot von Koh Payam nach Ranong angekommen. Das Boot war mal wieder total ueberfuellt, aber wir haben es geschafft ohne zu schwimmen. Irgendwie ist hier jede Art von Transport ein Wagnis! Dafuer sind auf dem Boot viele verschieden Leute, die einen auch gute Tipps fuer die weitere Reise geben koennen.
Ohne eine Zwischenstopp ging es gleich weiter vom Boot in eine Taxi in den Bus nach Takua Pa. Um dort schnellstmoeglich von dem beissenden Gestank verbrannter Plastikflaschen zu verschwinden, sind wir gleich in den naechsten Bus zum Nationalpark. Unsere vorbestellte Unterkunft waren die "Tree House". Bungalows in 4-12 m Hoehe. War auch noetig nach unserer ersten Begegnung mit einer Spinne!
Der Baum war eigentlich das Haus, also richtig cool! :o)
Dort haben wir gleich fuer den naechsten Tag eine 5 stuendige Tour durch den Dschungel gebucht. Mehr gibt es zu dem Tag nicht zu sagen, weil muede!
Susan & Pia
Montag, 21. Januar 2008
Mein Geburtstag
VIIIEEELEN DANK NOCHMAL :)
Dieser Tag war sehr relaxt. Lesen und am Strand liegen war angesagt. Gegen Nachmittag haben wir uns auf die Bikes gesetzt und wollten zu einem Aussichtspunkt fahren. Leider haben wir ihn nicht gefunden, dafuer aber eine recht "interessante Bruecke" und das anderen Ende der Insel mit einem grossen Strand. Mit den Mopeds war die Fahrt ein echtes Erlebnis :)
An diesem Abend knallten wir uns noch sechs Singha-Bier rein und bestaunten das Mondlicht. Am naechsten Tag gehts zurueck aufs Festland...
Sonntag, 20. Januar 2008
Schnorcheltour
Unser erster Schnorchelgang war etwas ernuechternd, da die Sicht nicht wirklich gut war. Die Korallen waren sehr verdreckt und die Farbe ist nicht wirklich gut rausgekommen. Mal wieder hat es ueberall um uns herum gebitzelt. Aber das kannten wir ja schon.
Unser zweiter Versuch war um einiges besser. An dieser Stelle war es nicht so verdreckt, somit konnten viel von den bunten Fischen und Korallen sehen. Nach dreissig Minuten war auch dieser vorbei und wir klettern zurueck ins Boot.
Nun fuhren wir zu einem Felsen im Meer. Dort sprang Marius rueckwaerts euphorisch in die Fluten und versank prompt seine ausgeliehene Taucherbrille. Leider war das Meer an dieser Stelle gute sieben Meter tief und von Korallen ubersaeht. Wir haben die Brille nie mehr wieder gesehen und Marius musste sich spaeter von 1000 Baht trennen.
Nach gebratenem Reis aus der Lunchbox ging weiter zum Fischen. Der Captain zerlegte fachmaennisch einen Tintenfisch und wir wickelten uns die Stuecke um den Haken. Dann haben wir ausgeworfen, gewartet, ausgeworfen, gewaret .... naja, uns so weiter, bis bei Marius etwas gezappelt hat. Hurra, ein Stein :) ... ganz verloren lag er auf dem Grund und Marius hat ihn gerettet.
Zapp Zapp, Pia schreit: bei mir zieht etwas - Hurra, ein bewohnter Stein. Es war wohl ein Mehrfamilienhaus, wie Pia sagte.
Zapp Zapp, Susan schreit: Ich hab einen - und so war es auch. Ein mittelgrosser Fisch ging ihr an den Haken. Leider war dies auch der einzige an diesem Tag. Nach ca. 30 Minuten warten und brennender Haut haben wir den Anker gelichtet und sind um die restliche Insel gefahren und wieder am Pier angekommen. Am Abend konnten wir dann unseren dicken Sonnenbrand bestaunen:
Susan: Ruecken und Nacken
Pia: Ruecken, Bickinigrenze oberhalb, Handoberflaeche
Marius: Ruecken, Waden
Frank: Ruecken, Nacken, Ohren, Waden
... ein weiterer Tag ist vorbei...
Samstag, 19. Januar 2008
Ein Tag auf der Insel
Weiter wurden wir beim Fruehstueck mit einem frischen Obstmuesli verwoehnt. Boh... so lecker!!! Und wieder dieser Ausblick!!!! :o) Und was fuer eine Ruhe..
Danach machten wir uns zu Fuss auf den Weg zur Ostkueste ins "Village", denn Stadt oder anders kann man das nicht nennen. Unterwegs gab es nur Sonne und schwiiiittttzzzz. Leider konnten wir uns auch mit einer Cocusnuss nicht erfrischen, obwohl sie in Massen an den Baeumen haengen. Marius wollte einfach nicht auf einen Baum klettern, um eine zu holen :o(
In "the Village" sind wir im Multi culti zu einem multi culti Trink eingekehrt. Die sogenannte In-bar der Insel, natuerlich von Deutschen gefuehrt. Wir mieteten uns Mopeds und haben den rasanten Fahrstil der Thais nachgeahmt. Ich habe (Pia) vor Angst meinen Handabdruck in Marius sein T-Shirt geschwitzt... Die Sandwege bereiteten uns "geringfuegige" Schwierigkeiten. Belohnt wurden wir von einem tollen Strand. Wir stuermten sofort in die Fluten und wieder raus, weil uns das Wasser auf der Haut bitzelte. Klingt komisch, ist aber so! Kleine Quallen oder Reste von ihnen haben uns etwas das Badevergnuegen genommen.
Wir nahmen einen Drink in der Hippi-Bar von einem Hippie ein, streichelten eine Eidechse (bis auf Frank, der hat sich nicht getraut.. ) und dann haben wir uns am Schnorcheln geuebt. Frau Ort hustet immernoch, hat aber bunte Fische gesehen!!!!!!! Stolz!!!!!
Frank hat einen Rochen gesehen und Mini-mini-mini Haie (!??). Auch stolz!
Jetzt haben wir gegessen und unsere Weiterfahrt nach Takua Pa und dann zum Khao Sok Nationalpark gebucht. Die Reise geht am Montag morgen (an Franks Geburtstag) weiter. Neue Infos und Geschichten werden folgen!
Susan und Pia
Freitag, 18. Januar 2008
Ueberfahrt nach Ko Payam
Keine Angst, wir sind vor sechs Uhr am menschenleeren Pier angekommen. Wieder mussten wir mit einer Wartezeit von zwei Stunden kaempfen. Dies fiel uns nicht gerade leicht, da wir mit dem Geruch des verdreckten Kanals klar kommen mussten.
Kurz nach neun ging es dann mit einer ueberfuellten Nussschale, auf der Essen, Austauschmotor, Holzbretter, Moped, Zementsaecke und Urlauber untergebracht wurden. Die Thais kuemmern sich nicht wirklich viel um ihre Umwelt und kippen alles moegliche ins Meer.
Nach zwei Stunden kamen wir in Ko Payam an. Jeder von uns stieg auf ein Moped-Taxi und so ging es dann zum Jamson Bungalow.
Die Anlage ist wunderschoen, sehr gruen und ruhig. Wenn wir im Bett liegen, koennen wir das Meer sehen und ueberall hoeren. Das Essen dort schmeckt total lecker und wir geniessen unsere Zeit. Wir sind am Strand entlang gelaufen und haben unsere Schnorchelausruestung getestet. Auf dem Rueckweg haben wir eine ziemliche Kletterpartie hinter uns gebracht, da die Flut eingesetzt hat. Aber die Ching Chu Schuhe haben es ausgehalten.
Donnerstag, 17. Januar 2008
... und weiter gehts, raus aus Bangkok!
Wir wollten uns heute den Great Palace ansehen, jedoch war er wegen einer riesigen Trauerveranstaltung des Koenigshauses geschlossen. Wir sind dann auf eine Bootsfahrt ausgewichen... aber dazu mehr wenn wir auf unserer kleinen Insel angekommen sind.
// Nachtrag nachdem wir nun endlich angekommen sind:
Am Donnerstag sind wir um 7h aufgestanden, haben schoen gefruehstueckt und wollten direkt mit dem Taxi zum T.A.T. um unsere Rucksaecke zu lagern. Wir hielten mehreren Taxifahrern die Adresse des T.A.T. Office unter die Nase, aber keiner wusste den Weg. Mal ganz was neues, dass ein Taxifahrer die Strassen nicht kennt. Nr. 5 lieferte uns dann faelschlicher weisse an der Hauptzentrale des T.A.T. ab. Auch genannt "Tourismusministerium" ... also ziemlich falsch. Zu Fuss mit unseren voll bepackten Rucksaecken fanden wir dann das kleiner Office.
Nun gings auf zum Kings Palace - auf der Fahrt fiel uns aber auf, dass wir eigentlich zum Grand Palace wollten. Der Taxifahrer war entwas entnervt, da wir wieder komplett durch Bangkok mussten, und das zur Rush Hour. Man kann es ihm nicht veruebeln, da er kurz nachdem wir losgefahren waren, ein Unfall hatte. Bei den vielen riskanten Spurwechseln ist es auch kein Wunder - aber in Thailand erledigt man das auf eine ganz spezielle Weisse.
Nachdem wir dann endlich am Grand Palace angekommen sind, mussten wir leider feststellen, dass dieser wegen der Trauerfeier der verstorbenen Prinzessin nur fuer Trauergaeste geoeffnet war - und davon gab es jede Menge!!
Da der Trip ins Wasser gefallen ist, haben wir es woertlich genommen und haben eine Flussfahrt durch Bangkok gemacht. Wahnsinn welche Wellen es dort gibt, denn jedoch noch so kleine Boot hat einen riesigen Motor hinten drauf. Dort haben wir auch einen Eindruck vom dortigen Leben der Menschen bekommen, die nicht so viel Geld haben. Fuer Europaeer unvorstellbar!
Nach diesem Kulturschock sind wir noch etwas durch Bangkok gelaufen, haben etwas gegessen und versuchten dann wieder ein Taxi zum T.A.T. zu bekommen. Es war wieder einmal das gleiche Spiel - erst Nr. vier oder fuenf kannte die Adresse.
Puenktlich um 18:30h wurden wir zum Busbahnhof geschafft, unser Fahrer jagte uns durch den Busbahnhof, als wuerde der Bus um 19h abfahren. Schnaufend angekommen, erklaerte er uns, dass der Bus an dieser Stelle um 21h losfaehrt. Unglaeubig schauten wir uns an, mussten das Warten dann in Kauf nehmen. Der Bus hat uns dennoch positiv ueberrascht, gemuetliche Plaetze, Beinfreiheit und Service an Bord verschoenerten uns die Nachfahrt. In rasantem Tempo ging es nach Ranong, mit Dauerrechtsfahren und Lichthupe.
Mittwoch, 16. Januar 2008
Good morning Bangkok
Man kann eigentlich sagen, wir haben den Tag zunaechst verpennt! Um elf haben wir den Tag mit einem Mueslifruehstueck begonnen. Lecker!!!! Da die Jungs noch muede waren, hatten wir leichtes Spiel sie zum Shopping zu ueberreden! Das MBK ist big, aber nix fuer uns. Die Auswahl vom Essen war besser als die Klamotten :o) Nebenbei muessen wir erwaehnen, dass unsere chung shi Schuhe echt der Hammer sind. Farblich wie ein Kasper, aber bequem und geruchsfest... ;o)
Auf dem Weg zur Khao san road (bagpacker-meile) hatten wir nicht nur Stau sondern auch eine koenigliche Begegnung. D.h. noch mehr Stau, weil Koenig im Anmarsch! Alles musste stoppen und wir waren an Ampel number one in der pole position. In welchem Auto der Koenig war, wissen wir nicht- haben aber alle fotografiert. Sicher ist sicher! Auf dem Weg zum naechsten Shopping mussten wir die Maenner erst ersten Anprobe ihrer Designeranzuege begleiten. Komisch, dass uns dort die Schneider zunaechst immer erst nach unserer Meinung gefragt haben und nicht die Anzugtraeger! :o) Recht so!!!!
Wieder musste ein neues Taxi her, zurueck zur khao san road. Tuk Tuks haben wir aufgrund ihres hohen Gefahrenpotentials heute vermieden! Die khao san road ist wild, bunt und fuer Rucksackreisende, wie uns, ein Abstecher wert! Shopping war wieder nix... :o( Die Maenner haben als Ausgleich die ganze Zeit gefuttert. Aber die Strassenstaende sind auch sehr einladend. Neue Taxisuche... Man gibts da viele.. Bunt mit Spoiler und immer ohne Gurte!
Dieser Taxifahrer war der Hammer.. Wir mussten ihm echt den Weg erklaeren. Er hatte keinen Plan, aber wir, in Papier! Hat aber auch nix genuetzt. Er meinte, wir sollen doch aussteigen und gehen... Frechheit! :o) Mit Haenden und Fuessen sind wir doch in der shanti lodge angekommen. Er hat trotzdem Trinkgeld bekommen, weils lustig war..
Fuer morgen ist der Koenigspalast und wat po usw. angesagt. Am abend geht unser Nachtbus erst nach Ranong weiter zu unserem naechsten Ziel Koh payam. Wir sind sooooo reif fuer die Insel!
Pia & Susan
//Nachtrag von Frank: Unsere naechste Unterkunft wird JANSOM Bungalow
Dienstag, 15. Januar 2008
Wir sind angekommen :-)
wir sind gut in Bangkok, mit ca. 30min Verspaetung angekommen. Bei uns mussten die Tragflaechen enteist werden. Nach quaelenden und wirklich engen 10 STUNDEN Flugzeit sind wir um 11:30h Ortszeit bei 31°C ausgestiegen. Der Smog war eigentlich garnicht so schlimm wie wir erwartet haben. Dafür war der Fahrstiel des Taxifahrers um einiges schräger. Es reicht ja nicht das hier Links-Verkehr herrscht, nein hier wird dennoch mit einem Affenzahn auch links überholt :-O ... komme was wolle!!!
Nach ca. 45min sind wir dann in unserem "Hotel" angekommen. Hostel trifft es eigentlich besser. Die Zimmer sahen im Internet um einiges größer aus. Dusche und WC, all in One ! Das macht keinen unterschied ;-) ... alles sehr urig hier!
Nachdem wir uns kurz ausgeruht haben, sind wir erst mal was futtern gegangen. Hierzu ging es in die "Hotel-Lobby" - zum Glück war es nicht all zu Pät Pät. Aber sehr gut & billig!
Zu Fuss machten wir uns dann auf die Straßen zu erkunden. Der Verkehr war wirklich übel ... lange sind wir nicht gelaufen, da wir von einem freundlichen Thai angeschwatzt wurden und er uns eine Tuk-Tuk-Smog-Sightseeing-Erlebnis-Tour vorgeschlagen hat. Zu fünft haben wir uns dann in diesen total überlbelandenen Tuk-Tuk gezwängt. Kaum zu glauben, aber das geht wirklich. Einer kniet dann halt :-)
In einem Affenzahn gings dann durch Bangkoks Verkehr von einem Wat-Dings-Budda zum anderen. Anschliessend noch die Benzinkouppons beim Schneider nicht vergessen und schon hatten wir auch noch 2 Armani-"Designer"-Fummel, aus denen in den nächsten Tagen Anzüge werden sollen, ebenfalls im Gepäck. Über den Preis konnten wir uns zwar im ersten Laden nicht so ganz mit den Verkäufern einigen - die wurden schnell etwas ruppig, nachdem wir den Preis sehr stark, ganz dem Motto Geiz-Ist-Geil, nach unten korrigert hatten :-D Im zweiten Laden lief es dann besser und wir hatten am Ende ein paar Euros weniger in der Tasche und unserer Tuk-Tuk-Fahrer seine Benzikouppons. Alles in allem verlief der erste Tag nicht ganz so wie wir es geplant hatten, dafür war er aber umso interessanter. Am 17.01 geht es dann mit einem Nachtbus weiter nach Ranong und dann auf das Eiland Ko Payam
Stay tuned, get ready for more....
[hier die ersten Bilder]
Montag, 14. Januar 2008
Ready for takeoff
Sonntag, 13. Januar 2008
Sonntag, 6. Januar 2008
Unser Plan für die erste Woche in Thailand
Abflug in München am 14.1.2008 um 19 Uhr Ortszeit
Ankunft in Bangkok am 15.1.2008 gegen 11 Uhr Ortszeit
Vom 15.1.2008 bis 17.1.2008 werden wir in der "Shanti Lodge" [1] in
Bangkok übernachten und uns die Stadt ansehen.
Am 17.1.2008 geht es dann mit Bus oder Bahn nach "Koh Payam" [2]. Dort werden wir uns wohl bei "PP Land" [3] einnisten und ein paar Tage dort bleiben.
Danach geht es in den "Khao Sok National Park" [4]. Vielleicht
übernachten wir in "Our Jungle House" [5]
... so, das wars fürs erste. Den kompletten Reise-Blog gibts unter http://frankinthailand.blogspot.com
Grüße & schönes Wochenende
Susan & Frank
[1] http://www.shantilodge.com/bangkok-c-11.html
[2] http://www.thailands-inseln.de/phayam/body_phayam.html
[3] http://ppland.cabanova.de/
[4] http://www.khaosok.com/
[5] http://krabidir.com/ourjunglehouse/